Freitag 19.30 Uhr - Da liegt sie endlich vor uns: die AIDA! Die erste, auf die wir treffen ist Daniela von Köln Comedy. "Hallo! Auch mal wieder da? Ich suche noch meinen Verlobten." Nach dem Einchecken fröhliche Begrüßung durch Clubchef Ernie und Ninette, die inzwischen zur Chefanimateurin aufgestiegen ist. Dann zeige ich stolz meiner Freundin Birgit, die ein AIDA-Frischling ist, "mein" Schiff und schon stehen wir an der Reeling bei 27° und sternenklarem Himmel und sehen zu, wie die Lichter von Santo Domingo sich langsam entfernen. Birgit jubelt immer wieder: "Ich kann es noch gar nicht glauben, daß ich auf der AIDA bin!" - Ich glaub's auch noch nicht so richtig. Beim Abendessen treffen wir auf den Besitzer unseres Lieblingsrestaurants auf Norderney und seine Frau. So klein ist die Welt! Nach dem Wellcomedrink und der Lasershow sind wir dann auch schon mittendrin im Vergnügen. Cocktails, Poolparty - und von Jetlag keine Spur! Im Arkona Club ist, wie meistens Freitags, nicht viel los, aber wir halten doch noch bis 1 Uhr durch. Ich hätte stundenlang weitertanzen können, aber ich wollte es dann doch nicht Corinna und Nadine gleichtun, die letztes Mal in der ersten Nacht bis morgens um 6 Uhr gefeiert haben. Samstag - Bin schon um 5 Uhr wach und kann es kaum erwarten, daß es Frühstück gibt. Nach der Seenotrettungsübung hatte ich mich schon auf Freibier am Pool gefreut, aber die Zeiten sind vorbei. Mitlerweile muß man dafür löhnen. Es ist immer noch warm, aber bewölkt und ab und zu gibt es einen kleinen Schauer. Wir kriegen trotzdem fast zuviel Sonne ab. Es ist überhaupt kein Problem Liegen zu bekommen, da wir nur ca. 850 Passagiere an Bord sind. Aber wir scheinen einen verspäteten Jetlag zu haben, denn trotz ein paar Stunden Schlaf am Nachmittag, machen wir bei der Flirtparty schlapp. Vielleicht liegt es aber auch daran, daß keine Männer da sind, mit denen es sich zu flirten gelohnt hätte. Das Highlight des Abends war allerdings Ernie, der bei der Wellcomeshow fast nackt auf der Bühne stand. Da war das Publikum aus dem Häuschen. Darum war er wohl auch nicht bei der Flirtparty, denn er hätte sich ja vor Zuschriften nicht retten können. Sonntag
- Vormittags machen wir auf Tortola eine Inselrundfahrt auf eigene Faust.
Das Wetter ist super. Nachmittags geht es mit dem Boot nach Virgin Gorda.
Dort ist es traumhaft schön - da sind wir uns einig. Wenn da nur
nicht so viele Touristen wären! Aber das denken die anderen bestimmt
auch. Montag
- Mit dem Motorkatamaran fahren wir in den Norden von Antigua zum Schnorcheln,
was aber durch eine sehr starke Strömung kaum möglich ist. Aber
das türkisblaue Wasser ist schon ein Traum. Dienstag
- Heute ist ein traumhaft schöner Tag! Mit dem Segelkatamaran
fahren wir entlang der Küste von St.Kitts und machen einen Stop zum
Schnorcheln. Das lohnt sich diesmal wirklich. Viele bunte Fische tummeln
sich im klaren, ruhigen Wasser. Dann geht es weiter zur Nachbarinsel Nevis.
Nach dem Mittagessen an Bord (sehr lecker!), geniessen wir das 28°
warme Wasser, umgeben von Pelikanen, die nur ein paar Meter entfernt nach
Fischen tauchen. Der Strand wäre wunderschön, hätte der
letzte Hurricane nicht die meisten Palmen zerstört. Auf der Rückfahrt
gibt es Rumpunsch und Bier. Während Birgit sich in den Netzen des
Katamarans aalt (O-Ton: "Das ist nicht mehr zu toppen!"), tanze
ich Merengue zu karibischer Musik mit dem schönen Rastaman "Crackers".
Das ist Urlaub in höchster Vollendung! Mittwoch
- Auf Guadeloupe nehmen wir ein Taxi, um zu den Carbet-Wasserfällen
zu fahren. Donnerstag
- Es ist heiß! Über 30°C und kein Wind. Am Pool hält
man es in der Sonne kaum aus. Birgit
hat es auf der AIDA so gut gefallen, daß wir schon mit dem
Gedanken spielten, für Ende des Jahres wieder zu buchen. Leider ist
so eine Reise dann doch so teuer - gerade bei nur einer Woche - daß
wir erstmal davon absehen. Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben!
|